hier
kommt
ein
Bild





jkkkk
KOHNpage.de
Kiosk
Bei NETSCAPE bitte kleinste Schrift einstellen Details hier
Ja, aber bittschön:
Wo sammer denn ?
Sammers jetz scho so weit ? 
Iss schon so weit kommen ?

Nur die Ruhe: Nein, es geht hier nicht um Blasphemie.
Und schon gar nicht um ein Eigentor der Kirche. Nein:
chrismon macht einfach auf wunderschöne Art, was die nobelste Aufgabe der Kirche ist: Das Magazin widmet sich Themen, Problemen und Moden, wie sie sich aktuell nun einmal darstellen. Und sie tut dies mit der Sypathie für den Mitmenschen, die Christen auch heute noch so gut wie früher Nächstenliebe nennen dürfen. Und so wird zum Beisoiel in einer Ausgabe über das Tätowieren berichtet - und zwar nicht so, dass den Lesern das schnelle Ab- und Ausgrenzen leicht und schmackhaft gemacht wird. Stattdessen geht es darum zu verstehen, was junge Leute denken und fühlen, wenn sie so handeln wie sie handeln. Und schon sind die unterschiedlichen Menschengedanken sich so nah wie die Ornamente auf der Haut und in der Kirchenkuppel.
Dass man beim Lesen von
chrismon immer wieder vergisst, dass man ein Magazin in Händen oder auf dem Bildschirm hat, das von der evangelischen Kirche herausgegeben wird, liegt sicher auch daran, dass sich die Kirchen immer einmal wieder vom Alltag der Leute entfernt haben - und oft zu lange.
www.chrismon.de
Kiosk
Und doch: irgendetwas ist anders an diesem Magazin. Man glaubt sich aus einem langen Schlaf erwacht, denn man hatte es schon begonnen für einen Traum zu halten. Aber es funktioniert, und ganz real: ein Journalismus, der menschlich ist und sich auf das Konstruktive konzentriert. Ein Journalismus, der mindestens soviel Tragisches bringt wie die Werbesender - aber eben ohne bloßzustellen und verächtlich zu machen.
Zynismus und Kirche - das geht eben nicht zusammen. Aber Engagement und Journalismus - das kann zusammengehen - wieder.

Anders ist auch der Vertrieb von
chrismon. Kostenlos liegt es mit dem größten Teil des Inhalts der Frankfurter Rundschau bei und der ZEIT. In vollem Umfang kann man es abonnieren: 48 Mark für 12 Monatsausgaben. Und die meisten Artikel sind im Volltext, aber auch in der vollen fotografischen Gestaltung im Internet abrufbar. Und das lohnt sich auch wegen des sehr gelungenen Layouts.
Und so ist chrismon
wieder einmal ein
Anlass sich darüber
zu freuen, dass man mit
seiner Kirchensteuer
wenigstens einen kleinen Teil
beiträgt zu dem, was Menschen
in der Kirche heute leisten.
Selbst dann, wenn man
es sowieso noch
nie so toll fand,
dass andere sich ihr egoistisches
Steuersparen durch Austritt mit wohlfeiler Kirchenschelte
erleichtern.
Wer denkt schon nach darüber,
für welche
Art von Arbeit dann
wieder ein bisschen
weniger Geld da
ist.