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| Restaurants |
| Nahöstliche Küche |
| Das Rimon gehört in die Reihe von Neugründungen, die seit der Wende die jüdische Kultur rund um die noch zu DDR-Zeiten wunderschön renovierte Fassade der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße wiederbeleben. Auch gutes Essen gehört zur Kultur, was die koschere Küche mit all ihren Herrlichkeiten schon so lange demonstriert wie jüdische Menschen ihre Feste und ihre Mütter feiern. |
| Das erste koschere Restaurant am Platz war - direkt an der Synagoge - das Oren, das es von Beginn an verstand, die Verbindung von Kultur und Küche aufzuzeigen: Hier versammelten sich schnell sehr unterschiedliche Geister um die gemeinsamen Tische und belebten die Oranienburger Straße genauso wie das alternative Kulturzentrum Tacheles gleich schräg gegenüber. Pionierpflanzen waren beide wie das Moos auf grauem Stein. |
| Zurecht wurde das Oren deshalb schnell über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und findet weiter regen Zuspruch. Aber wie das nun zum Glück einmal so ist: Gute Ideen finden Nachfolger, und der Genussmensch probiert auch gerne einmal etwas Neues. Und mein Gaumen sagt: Im Rimon schmeckt es besser ! In schöner Atmosphäre, wird die Dekoration bestimmt vom Namensgeber des Restaurants: Rimon heißt Granatapfel. |
| Besonders empfehlen möchte ich die vegetarische "Zweifarbensuppe" und das Gericht, das am besten und genussvollsten in der nahöstlichen Küche beweist, wie groß die Gemeinsamkeiten zwischen Arabern und Juden sind: die opulente gemischte Vorspeisenplatte. Hier zeigt das Rimon sein ganzes Können, die Geschmacksnerven rufen im Gedächtnis sofort die Bilder und Stimmungen von der Heimatregion dieser Küche auf, und am Ende ist man bei normalem Hunger und Gelüst schon nach dieser "Vor"-Speise satt und zufrieden. |
| Aber auch, wer danach noch gerne weitermachen möchte, findet eine schöne Auswahl guter Hauptspeisen und Desserts (Letztere wieder mit Bezug zum Granatapfel zu empfehlen) und bleibt auch nach solch ausladenderem Genuss preislich gut im Rahmen. Selbst eine kleine Rabattmaßnahme ist noch drin: Wer die Internetseite des Rimon aufruft, kann sich dort einen Gutschein für ein kostenloses Glas israelischen Weins ausdrucken. Hier die Adresse: |
| www.hagalil.com/brd/berlin/rimon/rimon.htm Das Informationsangebot von hagalil.com liefert außerdem weitere interessante Tipps zur (Wieder-) Entdeckung jüdischen Lebens - in Berlin und andernorts. |
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