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| Es war eine reaktionäre Aktion Martin Dieckmann, Fachgruppenleiter beim ver.di-Bundesvorstand und Mitglied von "REGENBOGEN - für eine neue Linke" hielt auf der Friedenskundgebung in Hamburg am 16. September 2001 eine Rede, in der es gelang, die Welt- und Nahostpolitik kritisch zu reflektieren, ohne sich gedanklich mit den Massenmördern zu verbünden. Ehe der Link zur Textdokumentation kommt, hier ein kleiner Auszug: [,,,] dieses Massaker war kein Befreiungsschlag gegen den Imperialismus, es ist eine extrem reaktionäre Aktion von extrem reaktionären Kräften gewesen. Deren Inhalte prägen auch die Form dieser Aktion, deshalb sieht der Schrecken so schrecklich aus. Wie auch immer wir die Täter und ihre Organisationen nennen wollen - ob Fundamentalisten, Islamisten, egal, in keinem Fall aber: Moslems! -, es handelt sich um Kräfte, deren Ideologie und Praxis schon vom Ausgangspunkt her eine radikale Enteignung aller sozialen und politischen Freiheitsbedürnisse der Menschen im Nahen Osten und anderswo darstellt. Enteignung deshalb, weil hier zugespitzte soziale und politische Gegensätze umgedreht werden in rassistische Haltungen. Kräfte, deren Kampfziele "Kreuzritter und Juden" sind, und die den Anstrengungen für ein Ende der Gewaltherrschaft und für eine freie Gesellschaft weiter den Weg versperren. Der "Gegenschlag", nach dem jetzt so laut gerufen wird, wird die Situation noch gefährlicher machen, weil er die Sprache dieses reaktionären Anschlags spricht. Dieser "Gegenschlag" wird noch mehr Opfer fordern. Aber Opfer fordern keine Opfer. |
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