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Wie bei so vielen Produkten kommt es auch bei Espressomaschinen nicht auf den Preis an. Zumindest dann nicht, wenn es um den Gebrauchswert geht und nicht um das Herzeigen teurer Markenschildchen.
Wie gut der Café ist, der am Ende rauskommt, ist aber nur schwer zu erkennen, wenn man die Maschine nicht in Aktion erlebt. Bei dem schnellen wechsel, den dieser Aufschwungsmarkt der Espressomaschinen erlebt und den häufigen Veränderungen der Technik empfiehlt es sich deshalb unbedingt, eine Maschine erst nach einem Testcafé zu kaufen. Es gibt eine Reihe von Geschäften, die das durchaus anbieten.
Empfehlungen für einzelne Maschinen sind schwer zu geben, denn schnell wird ein optisch kaum unterscheidbarer Nachfolger desselben Gerätetyps auf den Markt gebracht, aber schon kleinste Veränderungen ergeben ein völlig anderes Caféergebnis, und das liegt an dem Druck, der im Moment des Brühens entsteht. Was absolut nicht in Frage kommt, ist ein Gerät, das nur auf den Dampfdruck setzt und keine Pumpe besitzt. Solche natürlich in der Herstellung sehr viel billigere Maschinen sind zwar inzwischen deutlich seltener als früher, kommen aber immer wieder vor.
Also: Eine Maschine mit Pumpe muss es schon sein, und auch innerhalb dieses Segmentes gibt es eine große Preisspanne. Es gibt durchaus Maschinen, die im Preis mit pumpenlosen Geräten mithalten können. Und wie gesagt: der Preis macht nicht den Unterschied. Auch nicht die Qualität der Punpe. Wem ein engagierter Verkäufer anpreist, dass eine Maschine 15 bar Druck erzeugt, dem sei gesagt: Da sind praktisch alle Maschinen gleich. Fast alle haben diesen Wert.
Was aber macht den Unterschied aus ?  Längere Vergleichsreihen haben mir gezeigt: Es ist das Zusammenspiel aller Elemente, von entscheidender Bedeutung ist die Gestaltung des Filterträgers und des Filters selbst. Wie groß das Volumen ist und welchen Querschnitt die Filterlöcher haben, darauf kommt´s an. Hier gibt es aber soviele Varianten, dass eine Faustformel nicht gefunden werden kann. Wie gesagt: Der Vergleichstest lohnt.
Ein Beispiel: Wie so oft brachte ALDI vor einigen Jahren eine hervorragend funktionierende Maschine unter der Markenbezeichnung
FiF in die Reagale - zum unschlagbaren Preis von 99,- Mark. Damals hätte ich jedem empfohlen, mit einer Neuanschaffung auf die nächste Espressowoche bei ALDI zu warten. Das nächste Angebot, das ALDI herausbrachte, hatte zwar denselben lustigen Namen, war aber von anderer Bauart. Eine Recherche im Markz ergab das zunächst freudig stimmende Ergebnis: Das ist ja die DeLonghi !  Die Maschine war baugleich mit dieser wunderbar professionell klingenden und deutlich teureren italienischen Marke. Aber, aber: Der Café, der aus dieser Maschine kam, ähnelte dem Tröpfelsud der pumpenlosen Geräte.
Also nochmal: Immer erst testen und den Markt gut beobachten. Man kann viel Geld sparen, aber wenn´s schiefgeht, auch arg hereinfallen. denn am Tröpfelsud hat keiner eine rechte Freude.
Natürlich gibt es auch eine breite Palette schöner Designs, und auch in der selben Qualität und Preisklasse kann man seinen Geschmack auf die Spur setzen.
Wer ein wenig mehr Geld ausgeben kann, dem sei ein Automat empfohlen. Auf der
nächsten Seite kann ich hier wärmstens einen solchen empfehlen, der im Preis den teureren Handfiltermaschinen gleichkommt.
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